Ansehen und Erbe
Marke
und Promotion von Rimski vrelec
Die Promotion von Rimski vrelec entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer der fortschrittlichsten Marketingpraktiken in Kärnten. Über die Heilkraft der Quelle, ihren natürlichen Charme und ihre schlichte Gestaltung schrieb bereits vor 1866 der deutsche Schriftsteller Friedrich Wilhelm Hackländer, bekannt für seine Reisen in zahlreiche Länder und veröffentlichte Reiseberichte. Die Heilkraft des Mineralwassers und das Angebot des Kurorts wurden regelmäßig in Zeitungen präsentiert, in denen Anzeigen, Berichte und ärztliche Empfehlungen veröffentlicht wurden. Eine solche Medienpräsenz steigerte die Bekanntheit des Kurorts in der Region und darüber hinaus erheblich. Im Jahr 1887 wurde Rimski vrelec in den Touristenführer Kärntens aufgenommen, und 1899 hob die Südbahn in ihrer Publikation Tagesausflüge zur Quelle hervor, um neue Besucher anzulocken. Besonders betont wurden die Erreichbarkeit mit dem Zug und die Möglichkeit, Fiaker zu mieten.
Das Ansehen des Kurorts wurde auch durch ausführlichere Veröffentlichungen in der Fachliteratur gestärkt, wie Carinthia, Bäder Almanach, Ischler Cur-Liste, Dillingers illustrirte Reisezeitung usw., in denen Rimski vrelec als hochwertiger Klimakurort mit außergewöhnlichem Mineralwasser präsentiert wurde.
Die Eigentümer entwickelten früh eine starke Marke für den Rimski vrelec. Flaschenetiketten und Werbematerial zeigen ein durchdachtes Erscheinungsbild, geprägt von der Planika als Schutzzeichen, die Reinheit, Heilkraft und die alpine Identität des Kurorts symbolisierte.